Regionales

Dulger-Brunnen ohne Spaghetti

Spaghettibrunnen am Bismarckplatz ohne Skulptur (Dulger-Brunnen)
Spaghettibrunnen am Bismarckplatz ohne Skulptur (Dulger-Brunnen)

Der als im Volksmund bekannte „Spaghettibrunnen“ oder auch die „Spaghettisäule“ ist neben dem Zeitungsleser DER Treffpunkt am Bismarckplatz, bzw. am Anfang der Hauptstraße Heidelbergs.

Treffen kann man sich immer noch dort, allerdings wurde aus Sicherheitsgründen die „Spaghettiskulptur“ abmontiert.

Der Sockel des Brunnens aus Rotsandstein hat in diesem Winter, trotz des Abschaltens, einen Riss bekommen.

Spaghettis des Dulger-Brunnens im Betriebshof
Spaghettis des Dulger-Brunnens im Betriebshof HD-Kirchheim

Die Stadt vermutet, dass dies wegen einer Restfeuchte im Brunnen geschehen ist. Seit Ende Februar lagern die „Spaghetti“ auf dem Gelände des städtischen Betriebshofes in Heidelberg-Kirchheim.

Ursprünglich war es geplant den Brunnen bis Ostern wieder am Laufen zu haben. Dies wird sich jedoch um drei bis vier Monate verzögern, da erst einmal ein geeigneter Stein gefunden und entsprechend bearbeitet werden müsse. Die Stadt Heidelberg schätzt die Kosten auf etwa 30.000 Euro.

Daten zum Brunnen am Bismarckplatz

  • Rotsandsteinsockel, Gewicht: 1,8 Tonnen
  • Edelstahlskulptur, Gewicht: 800 kg, Höhe: 2,50 Meter, Breite: 4,20 Meter
  • Heidelberger Unternehmerehepaar Sigrid und Viktor Dulger stiftete den Brunnen im Jahr 1985 „den Bürgern der Stadt“.
    Anlass: 25-jähriges Jubiläum des Wieblinger Dosierpumpenherstellers Prominent.
  • Vom berliner Künstlerehepaar Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff entworfen

Fotos des Dulger-Brunnens

Über Herrn Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger

Über die Künstler

3 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Valentin sagt:

    In einer Pressmitteilung der Stadt Heidelberg (siehe unten) ist zu lesen, dass bis Ostern die Skulptur der „Spaghettisäule“ wieder angebracht werden soll. Letzte Woche wurden Arbeiten am Sockel durchgeführt, die während der Weihnachtszeit nicht möglich waren.

    Ich berichtete im März 2012 über das Fehlen der Skulptur des Dulger-Brunnens und im November darüber, dass der Brunnen zur Säule wird.

    Auszug der Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 18.01.2013:

    Dulger-Brunnen: Skulptur kehrt bis Ostern zurück
    Es tut sich was am Dulger-Brunnen auf dem Heidelberger Bismarckplatz: Derzeit führt die beauftragte Steinmetzwerkstatt Hinze Restarbeiten am Sandsteinsockel durch, die vor Beginn des Weihnachtsmarktes nicht mehr abgeschlossen werden konnten. Diese Arbeiten werden etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Bis Ostern wird dann auch die Skulptur von Matschinsky-Denninghoff an ihren angestammten Platz zurückkehren. Dazu ist wegen der Größe des Kunstwerks ein überbreiter Sondertransport erforderlich, zum Aufsetzen der derzeit auf dem städtischen Bauhof gelagerten Metallskulptur wird ein Autokran benötigt.Der von Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger der Heidelberger Bürgerschaft gestiftete Brunnen auf dem Bismarckplatz war Mitte Februar 2012 durch Frost stark beschädigt worden. Der mittlere Quader wurde zwischenzeitlich ersetzt, der untere Quader gereinigt und von Kalkablagerungen befreit. […]“

Erwähnungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert