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Hardware sinnvoll weiterverwenden

Zwei junge Frauen sitzen vor einem Laptop und lachen

Beim Barcamp Rhein-Neckar 2019 habe ich gemeinsam mit dem Computertruhe e.V. eine eigene Session gehalten. Idee unseres Beitrages ist, in Heidelberg Menschen zu finden, die eine Zweigstelle des Vereins in Heidelberg aufbauen.

Das Titelfoto ist von Brooke Cagle, zu finden auf Unsplash.

Was macht der Verein?

Kurz: Der Verein Computertruhe nimmt ältere Hardware, z.B. PCs, Notebooks, Monitore von Firmen und aus privaten Händen entgegen. Diese Geräte werden aufbereitet und dann bedürftigen Menschen und gemeinnützigen Organisationen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Hardware bekommt so ein zweites Leben und Menschen mit Bedarf kommen an noch gute Technik. Zusätzlich macht der Verein noch Bildungsarbeit.

So schreibt es der Verein selbst: „Computer haben aufgrund des schnellen technischen Fortschritts eine geringere Nutzungsdauer. Firmen tauschen in immer kürzeren Abständen ihre Rechnerinfrastruktur aus und auch Privatpersonen möchten mit dem Kauf eines aktuellen Modells auf dem neuesten technischen Stand bleiben. Übrig bleiben oft noch gute, funktionsfähige Geräte, welche entweder ungenutzt im Keller stehen oder verschrottet werden.

Die Mitglieder des Vereins Computertruhe e. V., setzen in ihrer Freizeit ausgemusterte, gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand, vernichten zuverlässig alle sich darauf befindlichen persönlichen Daten und geben die Geräte im Anschluss kostenlos an bedürftige Menschen wie auch an andere gemeinnützige Organisationen weiter.“

computertruhe.de
Ein Desktop Computer mit Monitor, Tastatur und Maus auf einem Holztisch

Was ich möchte und warum

Aus meinem bisherigen Job in einer IT-Abteilung weiß ich wie viel intakte Hardware einfach entsorgt wird. Für eine Aufbereitung und Weitergabe fehlt das Personal, die Zeit und es gibt ungeklärte Haftungsfragen. Daher wäre ein Verein, der die Abwicklung ehrenamtlich und gefördert übernimmt ideal.

Mein Herz hängt daran unnötigen Elektroschrott zu vermeiden. Denn gerade die Herstellung erfordert sehr viel Energie und wertvolle Ressourcen. Ich wünsche mir, dass die Geräte möglichst lang eingesetzt werden. Die Technik ist zu wertvoll, um sie einfach zu entsorgen. Da die Hardware in Hände kommt, die einen echten Bedarf haben, schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Vorteile und Anforderungen

Der Verein Computertruhe würde es uns ermöglichen eine Zweigstelle in Heidelberg aufzubauen. Das heißt, wir könnten deren Infrastruktur verwenden und müssten das Rad nicht neu erfinden. Wissen, Erfahrungen und Ressourcen des Vereins würden uns den einfachen Einstieg ermöglichen.

Die einzige Voraussetzung ist, mindestens drei Menschen zu finden, die dies dauerhaft und verlässlich hier koordinieren und betreuen. Das heißt nicht, dass diese drei ständig Computer reparieren müssen. Sondern drei Menschen, die den Hut dieses Projektes aufhaben. Das könnte auch eine Institution sein, die sich verantwortlich erklärt.

Was ich anbieten kann

Meine Ressourcen sind begrenzt. Ich kann zusagen, dass ich dabei unterstützen kann das Netzwerk aufzubauen. Ich kann also Kontakte zu den ersten Organisationen und Firmen herstellen. Außerdem würde ich mir den ein oder anderen Rechner unter die Fittiche nehmen.

Und jetzt Du

Du kannst Dir vorstellen, in diesem Dreiergespann mitzuarbeiten, Dich einzubringen oder das Projekt irgendwie unterstützen? Dann nimm bitte Kontakt mit mir auf. Ich würde dann zu einem ersten Treffen für die weitere Planung einladen. Bist Du dabei?

Autor

Ich bin Heidelberger, fotografiere leidenschaftlich gerne und meine Berufung liegt in der Etablierung einer Konfliktkultur (Mediation). Ich schreibe auf meinen Weblog über das, was mich bewegt und Heidelberg - die Stadt, welche ich liebe.

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