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Spieletipp: Kai Piranja

Foto der Verpackungsbox des Spiels Kai PiranjaMein meistverschenktes Spiel heißt „Kai Piranja“ von Oliver Igelhaut. Kennengelernt habe ich es bei Freunden, die ich als Spiele-Nerds bezeichne. Es wird hergestellt und vertrieben von der Firma Abacusspiele.

Das Spiel gefällt in der Regel jung und alt. Spielinhalt sind Spielkarten mit liebevoll gestalteten Motiven verschiedenfarbiger Fische. Ziel ist im groben möglichst viele Fische einzufangen, bevor Dir die Fressfische den Fang wegfressen.

Die Regeln sind einfach und nach einer Testrunde schnell verstanden. Ein schönes Spiel für zwischendurch, um verschiedene Menschen an einen Tisch zu bringen, oder um die Spieler für weitere Spiele aufzuwärmen. Auf H@ll9000 gibt es eine Kurzspielanleitung zu Kai Piranja als PDF-Datei zum Herunterladen.

Im Folgenden nenne ich die Daten zum Spiel, gebe weiterführende Links zu Rezensionen, zeige Fotos und zitiere die Beschreibung der Herstellerfirma:

Fotos des Spiels

 

Daten zum Spiel Kai Piranja

Herstellung und Vertrieb: Abacusspiele
Spielidee: Oliver Igelhaut
Grafiker: Christof Tisch
Altersempfehlung: ab 6 Jahren, Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet
Spielart: Kartenspiel, Familienspiel
Anzahl der Spieler: 3-6
Erschienen im Jahr: 2004
Spieldauer: etwa 15 Minuten
Auszeichnungen Spiele: Empfehlungsliste „Spiel des Jahres“ 2004, á la carte – Kartenspielpreis der Zeitschrift Fairplay, Platz: 9 im Jahr 2004.
Material: Karton/Papier (Hauptsächlich)
Spielmotivation: Spaß, Glück
Sprache Spielanleitung: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch?
Größe der Spielverpackung: 19,5 cm x 15 cm x 4,5 cm
Gewicht 316g
Inhalt 140 Spielkarten, 20 Finalkarten
Artikelnummer (Hersteller): 06042
ASIN: B0002HLANM
Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen (6 Kundenrezensionen)

Reviews zum Spiel auf anderen Websites

Pressetext der Firma Abaccusspiele

„Story

Fröhlich schwimmen Kai Piranja und seine Freunde ihre Runden. Rasch entsteht eine bunte Polonäse vieler verschiedener, großer und kleiner Fische, denn nicht immer frißt der große Fisch den kleinen. Taucht aber ein hungriger Fisch auf, wird die Kette immer kürzer, und es ist zu spät, den Fang in Sicherheit zu bringen.

Ein Spiel mit kleinen und großen Fischen für große und kleine Leute.

Worum geht es?

Verpackung und Karten des SpielsKommt ein Spieler an die Reihe, deckt er eine verdeckte Karte auf. Die Karten zeigen immer einen Fisch von einer der vier Arten (Piranha, Kugelfisch, Feuerfisch, Sägefisch). Von jeder Art gibt es kleine und große satte Fische, aber eben auch hungrige Fische.

Deckt der Spieler einen satten Fisch auf, darf er ihn behalten, wenn er die gleiche Größe hat, wie sein letzter Fisch oder zur gleichen Art gehört. Paßt der Fisch nicht, muß er ihn an seinen Nachbarn weitergeben. Er bleibt aber weiter an der Reihe, bis er sich freiwillig entschließt, seinen Zug zu beenden. Deckt der Spieler jedoch einen hungrigen Fisch auf, endet sein Zug sofort, und der hungrige Fisch beginnt seinen Fang aufzufressen.

Der hungrige Fisch wird, mit allen Fischen, die er gefressen hat, als fetter Fisch in die Mitte gelegt. Holt ein Spieler einen Fang mit 3 Fischen von der selben Art ein, wie der fette Fisch, erhält er diesen noch zu seinem Fang dazu.

Sind alle Karten aufgedeckt, endet das Spiel, und es gewinnt der Spieler, der die meisten Fische gefangen hat.

So befinden sich bei KAI PIRANJA die Spieler ständig im Zwiespalt: weiter machen und auf einen dicken Fang hoffen oder vorsichtig sein und lieber nicht zuviel riskieren. Bei dieser spannenden Mischung aus Nervenkitzel und Schadenfreude bleibt kein Auge trocken.“ Quelle: www.abacusspiele.com

Variante des Spiels: Somethin‘ Fishy

Das Spiel ist auch unter einem anderen Namen mit anderen Zeichnungen und etwas veränderten Regeln veröffentlicht worden. Der Name ist „Somethin‘ Fishy“ von der Firma SimplyFun. Der Preis hierfür ist 19,00$. 2007 hat es eine Auszeichnung bekommen. Aufgrund der weniger hübschen Zeichnungen empfehle ich dieses Spiel nicht. Am Spielspaß hat sich hier nichts verändert. Die Spielvariante habe ich bei Bruno Faidutti gefunden.

Ich bin Heidelberger, fotografiere leidenschaftlich gerne und meine Berufung liegt in der Etablierung einer Konfliktkultur (Mediation). Ich schreibe auf meinen Weblog über das, was mich bewegt und Heidelberg - die Stadt, welche ich liebe.

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