Tipps & Tricks

Im Corona-Modus

Eine Weltkugel mit Gesichtsschutz auf dem Corona Virus geschrieben steht.
Titelfoto: Weltkugel mit Gesichtsmaske mit den Worten Coronavirus
von Marco Verch, Lizenz: CC-BY 2.0.

Ich war die letzten Wochen in Sachen Virus-Pandemie ziemlich entspannt und habe die Panik darum nicht wirklich verstanden. Und das, obwohl ich zu einer Gruppe gehöre, dessen Leben durch so ein Virus besonders gefährdet ist. Ich habe mich geirrt und meine Meinung zur Wichtigkeit der Thematik mehrfach geändert. Bisher hat mich das Virus noch nicht erwischt.

Entscheidend war der Artikel „Coronavirus: Why You Must Act Now„, den es inzwischen auch in einer übersetzten Variante gibt: „Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst„. Beeindruckend war darin letztendlich die Beschreibung des bisherigen Verlaufs und die Berechnung der zu erwartenden Dunkelziffer der Ansteckungen.

Der Beitrag des ZDF „Wie sich das Coronavirus ausbreitet und die Welt erschüttert“ und Quarks und Co „Coronavirus: Das wissen wir über Covid-19“ sind sehenswert, um sich zu informieren und ein Bild zu machen.

Coronavirus: Das wissen wir über Covid-19 | Quarks Extra

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Was kann ich tun?

Sich und andere Menschen schützen -- #flattenthecurve

Natürlich kann man sich noch mit Freunden und Nachbarn treffen. Allerdings sollten wir Kneipen, Cafés, Restaurants, Orte und Veranstaltungen mit mehreren Menschen meiden. Also alle Räume, in denen viele Menschen ein- und ausgehen.

Freizeitaktivitäten im Freien sind gut. Denn in Räumen sitzt man meist näher beieinander und das Virus kann sich in geschlossenen Räumen gut über die Luft verbreiten. Im Freien ist das Gegenteil gegeben.

Wenn Du selbst erkrankt bist

bleibst Du natürlich zu Hause. Du verzichtest auf Besuche anderer Menschen, insbesondere auf den Besuch der Großeltern oder immuneingeschränkten Personen.

Vielleicht kann Dich jemand mit den nötigsten Dingen versorgen. Zum Beispiel kannst Du Nachbarn, Freunde und die Familie um Unterstützung bitten. Weitere Möglichkeiten um Unterstützung zu bitten, ist ein Aushang im Haus, Kontakt über Kirchen und Stadtteilvereine oder die Plattform nebenan.de. Letzteres ist ein deutsches soziales Netzwerk, bei dem sich Nachbarn vernetzen können.

Wenn Du erkrankt und unsicher bist oder sich Dein Zustand verschlechtert, gibt es bei den Gesundheitsämtern der Städte und Landkreise hierfür eingerichtete Hotline-Nummern. Hier findest Du die für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis. Allgemein gibt es die Nummer 116117. Das ist eine bundeseinheitliche Nummer, die dann zu einem Bereitschaftsdienst in Deiner Region geleitet wird.

Alternativ kannst Du telefonisch mit Deiner Hausärztin/Deinem Hausarzt, das weitere Vorgehen besprechen. Er oder Sie kann Dir im Moment auch ohne Besuch eine Krankmeldung ausstellen und per Post zustenden.

Warum?

Ziel des Ganzen ist die Kurve der Ansteckung zu verflachen. Andernfalls können unsere Krankenhäuser und Notaufnahmen ein echtes Versorgungsproblem bekommen. Hier sind Menschen mit schweren Verläufen dann die Leidtragenden. Denn wenn es nur 100 Beatmungsgeräte auf einer Notfallstation gibt, kann diese nicht 200 oder mehr Schwerst-Patienten versorgen.

Hygienehinweise beachten

Das ist etwas, das gerade in der kalten Jahreszeit hilfreich ist, um sich nicht an Grippe und Co. anzustecken.

Mehrere Piktogramme mit Hygienetipps.
Hygienetipps von infektionsschutz.de, Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0 DE

Handhygiene

Es ist wichtig sich die Hände zu waschen. Nicht nur wegen des Coronavirus, sondern um gesund zu bleiben und sich nicht mit anderen Erkrankungen zu schwächen.

So schützt man sich vor Corona & Co - Hände waschen, bis sie sauber sind!

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Zum Weiterlesen, -sehen und -hören

Autor

Ich bin Heidelberger, fotografiere leidenschaftlich gerne und meine Berufung liegt in der Etablierung einer Konfliktkultur (Mediation). Ich schreibe auf meinen Weblog über das, was mich bewegt und Heidelberg - die Stadt, welche ich liebe.

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